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Top-aktuelles wird seine Arbeiten ab 30.9.2014 vorübergehend einstellen.
Wir werden das Verfahren am Bundesgerichtshof gegen die Entscheidung des OLG Berlin (BvdH e.V.,  die Präsidentin M. Böttcher und  den Vorsitzenden des Vereins R. Böttcher gegen Top-Medien und mich) abwarten.

 
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Eine ganz normale Kindheit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pethens   
Samstag, den 13. August 2016 um 23:12 Uhr

Den ehemaligen Heimkindern wurde oft großes und vielfaches Leid und Unrecht zugefügt. Ein Leid, das für Außenstehende kaum ermesslich ist, dass auch nicht rückgängig oder ungeschehen gemacht werden kann. Auch in der ehemaligen DDR haben viele Kinder und Jugendliche schweres Leid und Unrecht in den Heimen erfahren.

Link zum Fernsehspot: https://www.youtube.com/watch?v=ITX3RahArNA

Man erinnert sich daran, dass es Heime, gab die wie Festungen mit Gittern, mit hohen Mauern oder Stacheldraht, aussahen. In allen Heimen gab es Pförtner, die ohne Nachweis keinen rein oder raus ließen. In manchen Heimen waren die Kinder in Baracken untergebracht. Schlimmer noch waren die riesigen Kinderheime, wo mehr als 400 Heimkinder und Säuglinge leben mussten. Es gab kaum Wohneinheiten. Die Versorgung war weitgehend zentralisiert. Antiquierten Werkstätten, mit 20-Pfenning-Stundenlohn, und die Macht der Diagnostiker und Gutachter, die tatsächlich glaubten, man könne die Kinder in eingesperrter Situation authentisch erleben und ihnen näher kommen. Man sieht vor sich, die devoten distanzierten Nonnen/Erzieher im Büro sitzen, mit ihren vielen Schlüssel, das auf und zusperren, die Dienst-, Wäsche-,Entweichungs-, Strafbücher und die Bücher für besondere Vorkommnisse. An der Tagesordnung für diese Heime wurden Strafen wie Einsperren, Lohn- und Taschengeldentzug, sowie Ausgangssperren verhängt. Die Tagesabläufe in den Heimen liefen immer nach dem gleichen Schema ab.

Ein furchtbares Kapitel waren die zwangsweisen Untersuchungen der entwichenen Mädchen auf Geschlechtskrankheiten. Es kam auch vor, dass diese verzweifelten Mädchen sich aus dem Fenster stürzten.

In meiner Kindheit erinnere ich mich noch genau an die Reinigungskraft, die mir heimlich, auch unter Strafandrohung geholfen hatte, etwas Menschlichkeit zu geben. Die meine Sachen, die ich nicht besitzen durfte, fand und sie vor der Nonne so versteckte das sie bei Kontrollen nicht gefunden wurden. Leider war dies nur eine kurze Zeit. Es hieß, sie hätte gekündigt, als sie uns verlassen musste.

Als Einzelheiten aus dem Heim an die Öffentlichkeit kamen, war die Reaktion der Menschen: Na ja das sind diese bedauerlichen Einzelfälle, und im Übrigen sind wir in den 50er und 60er auch alle verkloppt worden. All diese Menschenrechtsverletzungen an Kindern in den Institutionen wurden durch die Verantwortlichen nicht gesehen, oder wollte man nicht sehen. 1949 war schon klar, dass die Praxis in den Heimen und diesen Institutionen keineswegs den Ansprüchen einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung entsprach. Es geht sogar bis in das 21 Jahrhundert, nur in einer unterschiedlichen Art und Weise. Die Strukturen der Heime ließen die Zustände oftmals zu. Kontrollbehörden, die dies sahen, haben es registriert, aber oftmals nichts unternommen. Mit der Heimkinder Revolte, Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre ging man langsam dazu über, sich mit dem Problem der Heimerziehung auseinander zusetzen.

Der Film „Eine ganz normale Kindheit“ macht einen betroffen, wie man diese Heimprobleme ausgeblendet hat, wie es jeder Einzelne und wie die Gesellschaft insgesamt dies ausgeblendet hat. Die Schilderungen der ehemaligen Heimkinder macht deutlich, wie wichtig es ist, dass diese traumatischen Folgen und Erfahrungen ernstgenommen werden müssen und den betroffenen Heimkindern aller Jahrgängen, bei der Bewältigung und bei der Aufarbeitung geholfen werden muss.

Es ist wichtig, das an den Strukturen der Heime immer wieder (auch wissenschaftlich) gearbeitet werden muss, dass diese jahrhundertlangen Menschenrechtsverletzungen an Kindern nie wieder passieren. Dies muss auch von politischer Seite her mit unterstützt werden. Wie heißt es immer wieder in den einzelnen politischen Reden der Parteien: Kinder sind unsere Zukunft. Dann sollten Kinder auch wie ein hohes Gut der Menschheit behandelt werden.

 


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. August 2016 um 04:47 Uhr
 
Paul McCartney Waldbühne2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pethens   
Mittwoch, den 15. Juni 2016 um 10:01 Uhr

"Wir stehen gemeinsam mit Orlando"

Paul McCartney zeigte auf seinem Konzert in der Berliner Waldbühne am 14.6.2016, "Flagge und Respekt für die Opfer in Orlando.

https://www.youtube.com/watch?v=GX5WnVWfHak

https://www.youtube.com/watch?v=knwKQDm6K-g

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Juni 2016 um 00:30 Uhr
 
Schließung von Postbank-Filialen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Helmut Koch   
Dienstag, den 01. März 2016 um 11:12 Uhr

Die Postbank Filialvertrieb AG und die Filial GmbH plant 2016 im ersten Schritt 14 Filialen und 569 Abreitsplätze abzubauen. Im zweiten Halbjahr 2016 stehen weitere Schließungen von Filialen auf dem Prüfstand. Hierfür hat der Konzern bereits 89 Millionen für Personalabbaumaßnahmen zur Verfügung gestellt. Wie kann es sein, daß Filialen geschlossen werden, wenn die Kunden jeden Tag in einer so langen Warteschlange vor der Post stehen müssen, um endlich bedient zu werden? Seit April 2016 wurden bereits keine Zeitverträge (3 bis 6 Monate) mehr verlängert. Postbank-Mitarbeiter, deren Verträgen zum 31.3.2016 abliefen, wurden erst Gründonnerstag (24.3.2016) telefonisch darüber informiert, dass sie keine Vertragsverlängerung erhalten werden.

Für viele der Mitarbeiter war das ein "Ostergeschenk" der Chefetage der Postbank aus Bonn.Dadurch fehlen in den Filialen der Großstädten Personal, um einen geregelt Ablauf zu garantieren. Es ist bereit davon die Rede, dass Postbankfilialen im laufe des Tages schließen müssen, weil sie den Geschäftsbetrieb mangels Personal nicht aufrecht erhalten können. In vielen Filialen sieht es seit Wochen so aus wie auf dem unten stehenden Bild. 

 

Somit werden die Postbankfilialen, die im Auftrag für die DHL die nicht zugestellten Pakete zwischenlagern, weniger Einnahmen haben. Die Postbankfilialvertrieb AG und Filiale GmbH arbeiten nicht nur für die DHL, sondern auch für die Briefpost.

 

Verloren geht auch einer der größten Auftraggeber (Amazon) bei der DHL. Durch die „Zuverlässigkeit des DHL-Versandes wird hier ein großer Einschnitt erfolgen. Amazon testet bereits seine eigene Logistikfirma/Zustelldienst. Sollte die Testphase positive verlaufen, verliert die DHL ihren Auftraggeber.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. April 2016 um 17:38 Uhr
 
Arbeiten bis 31.3.2016 eingestellt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chef-Redaktion   
Sonntag, den 21. Februar 2016 um 20:57 Uhr

Die Redaktion von Top-Aktuelles hat ihre Arbeiten bis zum 31.3.2016 eingestellt.

Nach der Präsentation des Dokumentarfilmes "Eine ganz normale Kindheit" (Anfang April 2016) wird eine neue Redaktion diese Arbeiten wieder aufnehmen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 13:41 Uhr
 
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