Kinder@Heim, Kinder in Heimen = Kinderheim. Ein Tabuthema, welches sich Top-Medien-Berlin annimmt, um den vielen Kindern und ehemaligen Kindern, die in Heimen aufgewachsen sind, ein Sprachrohr zu liefern.
In dieser Kategorie finden Sie die Themen und Informationen betreffend Vorgänge in Deutschland und weiteren Ländern. Für Österreich haben wir, aufgrund der zahlreichen lokalen Ereignissen, eine eigene Kategorie "Kinder@Heim (A) " erstellt.
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Die wichtigsten Filmbeiträge von Top-TV zum Thema haben wir zusammengafasst unter dem folgenden Link auf Sevenload:
Weitere Beiträge findet man unter dem folgenden Links.
Am 19.01.2011 wurde durch Frau Senatorin Sandra Scheeres die Berliner Anlauf- und Beratungsstelle in den Räumen in der Holsteinischen Str. 30(Berlin-Schöneberg) feierlich eröffnet. Neben Eröffungsrede von der Berliner Senatorin, kamen auch zwei ehemalige Heimkinder (Marianne Döring und Peter Bringmann-Henselder) zu Wort.
Rede: Senatorin Sandra Scheeres
Rede: Peter Bringmann-Henselder
Rede: Marianne Döring
Rede: Prof. Dr. Peter Schruth
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 24. Januar 2012 )
Erste Tage der Anlaufstellen
Geschrieben von JoKr
Freitag, 20. Januar 2012
Seit wenigen Tagen sind die Anlaufstellen zur Entschädigung ehemaliger Heimkinder in Betrieb. Die ersten Erfahrungen zeigen, daß das Geschäft etwas schwerfällig in Betrieb kommt. Erste Ablehnungen wurden bereits ausgesprochen. Anhand eines Kriterienkatalogs wird im Multiple-Choice-Verfahren die Frage der Berechtigung geprüft. Interne Anweisungen an die Mitarbeiter der Anlaufstellen sind im Umlauf, auch schon Stellungnahmen zu Äußerungen ehemaliger Heimkinder. Vereinfacht gesagt, überträgt sich der Konflikt "ehemalige Heimkinder - Runder Tisch" nun auf das Verhältnis "ehemalige Heimkinder - Anlaufstelle bzw. Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben", bei der der Fonds Heimerziehung angesiedelt ist.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Januar 2012 )
Am 15. Januar begeht die Katholische Kirche ihren Familiensonntag. Die Familie, so heißt es, sei aus christlicher Sicht zugleich "Lebens- und Glaubensgemeinschaft". Weshalb dieser "Familiensonntag" nicht mit dem Fest der "Heiligen Familie" im Dezember begangen wird, erschließt sich nicht. Sollte es vielleicht sein, daß die "Heilige Familie" nicht so ganz den kirchlichen Vorstellungen einer Familie entspricht, denn immerhin ist Jesus außerehelich geboren. Wer geleitet von dem Gedanken der Familie als "Lebens- und Glaubensgemeinschaft" das Alte und Neue Testament auf Aussagen zur Familie hin durchsieht, stellt ernüchtert fest, daß das Wort "Familie" weder im Alten noch im Neuen Testament vorkommt.
Einen Überblick aller aktuellen Anlauf- und Beratungsstellen in den westdeutschen Bundesländern und der bislang in den ostdeutschen Bundesländern bestehenden Informationsstellen finden Sie hier:
(Klick auf Bundesland öffnet ein Fenster mit der entsprechenden Anschrift)
Beratungssuche
Bei der Suche nach der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle unterstützt Sie gerne auch die zentrale telefonische Anlaufstelle:
Telefonische Anlaufstelle
Kontakt über die kostenfreie Telefonnummer
0800–1004900
Mo: 08 bis 14 Uhr
Di, Mi, Fr: 16 bis 22 Uhr
So: 14 bis 20 Uhr
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. Januar 2012 )
„Fonds Heimerziehung"
Geschrieben von JoKr
Montag, 2. Januar 2012
Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 an stehen Betroffenen Mittel aus dem Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ (Fonds „Heimerziehung West“) zur Verfügung. Der Fonds wurde durch den Bund, die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg, die Evangelische Kirche in Deutschland, die (Erz-)Bistümer der katholischen Kirche im Bundesgebiet, den Deutschen Caritasverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Ordensobernkonferenz errichtet. Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden erbracht werden. Damit ist der Startschuss zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gegeben.
Der Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder nimmt konkrete Gestalt an. Inzwischen liegt der Entwurf einer Verwaltungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland, den Ländern und den beiden großen Kirchen vor. Ebenso liegt die Satzung des Fonds im Entwurf vor. Danach wird das Gremium, das über die Zahlungen des Fonds entscheidet, von den beteiligten Institutionen besetzt. Die Interessen der Heimkinder soll eine Ombudsperson wahrnehmen. Ein Rechtsanspruch der Heimkinder auf Zahlungen aus dem Fonds besteht nicht. "Der Fonds verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke". Hier zeigt sich, daß der "Rechtsstaat" in die sozialpolitische Steinzeit zurückfällt.
Ein deutscher HIV infizierter 64 jähriger Pädophiler missbraucht ungeschützt über 400 minderjährige Kinder in Thailand. Die Redaktion "EXTRA" deckte in einer Fernsehreportage diesen Fall auf. Auf Grund der Nachforschungen konnte der 64 jährigeTäter aus Celle in Deutschland angeklagt und verurteilt werden. Seit 1992 können Deutsche, die im Ausland minderjährige Kinder sexuell missbrauchen, vor einem deutschen Gericht gestellt werden und für diese Taten zur Verantwortung gezogen werden.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. November 2011 )