Kinder@Heim, Kinder in Heimen = Kinderheim. Ein Tabuthema, welches sich Top-Medien-Berlin annimmt, um den vielen Kindern und ehemaligen Kindern, die in Heimen aufgewachsen sind, ein Sprachrohr zu liefern.
In dieser Kategorie finden Sie die Themen und Informationen betreffend Vorgänge in Deutschland und weiteren Ländern. Für Österreich haben wir, aufgrund der zahlreichen lokalen Ereignissen, eine eigene Kategorie "Kinder@Heim (A) " erstellt.

Bildfreigabe liegt vor
Die wichtigsten Filmbeiträge von Top-TV zum Thema haben wir zusammengafasst unter dem folgenden Link auf Sevenload:
Weitere Beiträge findet man unter dem folgenden Links.
Titel: Sexueller Missbrauch durch die........
Titel: "Misshandlung durch die Kirche" Fernsehspot
Titel: Sexueller Missbrauch Teil 1
Titel: Sexueller Missbrauch Teil 2
|
|
Theologische Aspekte der Pädophile |
|
|
|
|
Geschrieben von pethens
|
|
Donnerstag, 27. Januar 2011 |
Die Aufregung um pädophile Priester ist in den öffentlichen Medien zurückgegangen. Wie es scheint, ist nun eine Phase eingetreten, in der erst einmal geschaut wird, was eigentlich geschehen ist. Neben der Aufarbeitung der "Altfälle" finden gleichzeitig Überlegungen statt, wie pädophile Übergriffe durch Geistliche in Zukunft verhindert werden können. Was man vermißt, ist eine theologische Auseinandersetzung mit diesem Problem. An Bekundungen, daß es sich bei den pädophilen Übergriffe um Sünde und Verbrechen handelt, fehlt es nicht. Die Behandlung des Problems geschieht deshalb auch vorrangig mit rechtlichen Mitteln, die gegebenenfalls durch psychotherapeutische Maßnahmen ergänzt werden. |
|
weiter …
|
|
|
Wirtschaftliche Entwicklung und Heimerziehung |
|
|
|
|
Geschrieben von pethens
|
|
Donnerstag, 27. Januar 2011 |
|
Will man die Situation der Heimkinder in Deutschland bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts verstehen, dann ist es notwendig, auch in die historische Tiefe zu gehen. Wenn man dabei auf einen Vergleich deutscher und holländischer Waisenhäuser im 18. Jahrhundert trifft, so mag das für die Erkenntnis von Zusammenhängen und Strukturen auch für unsere Zeit durchaus gewinnbringend sein. Dies gilt auch für den Abschlussbericht des Rundes Tisches zur Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, der in historischer Perspektive durchaus im kritischen Licht erscheint. Er mag sich zwar in der Auffassung gefallen, objektive Sachverhalte zu beschreiben. Soweit dies Fakten betrifft, mag das auch zutreffen, doch bei der Bewertung der Fakten zeigt sich eine eigenartige Mentalität, auf die wir bereits in der Bewertung der Waisenhäuser im 18. Jahrhundert aufmerksam werden. |
|
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. Januar 2011 )
|
|
weiter …
|
|
|
Eliteschule und sexueller Mißbrauch. |
|
|
|
|
Geschrieben von pethens
|
|
Freitag, 7. Januar 2011 |
|
Es ist ruhig geworden um den sexuellen Mißbrauch, zumindest ist er nicht mehr das Hauptthema der täglichen Nachrichten. Aber es wurde etwas angestoßen. Allerorten ist man um Aufklärung und Aufarbeitung bemüht. Pflichtbewußt erscheinen dann in den Medien auch gelegentlich die Ergebnisse dieser Aufarbeitung. Vor allem sind es Zahlen. Wie hoch sind sie. Hat das Verbrechen so schrecklich grassiert, wie man uns vor einigen Wochen glauben machen wollte? Nun, dazu ein abschließendes Urteil abzugeben, ist es noch zu früh, und wenn man der ominösen Dunkelziffer glauben soll, dann werden wir über das Ausmaß des Deliktes wohl nie wirkliche Aufklärung erhalten. |
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. Januar 2011 )
|
|
weiter …
|
|
|
Rehabilitation und Entschädigung? |
|
|
|
|
Geschrieben von Prof. Dr. Kappeler
|
|
Freitag, 7. Januar 2011 |
Unrecht und Leid – Rehabilitation und Entschädigung? Das radikal Böse ist das, was nicht hätte passieren dürfen, d.h.das, womit man sich nicht versöhnen kann, was man als Schickung unter keinen Umständen akzeptieren kann, und das, woran man auch nicht schweigend vorübergehen kann. (Hannah Ahrendt in ihrem Notizheft Juni 1950) Nach zwei Jahren Arbeit hat der Runde Tisch Heimerziehung (RTH) in seinem Abschlußbericht (AB) dokumentiert, dass Kindern und Jugendlichen die in den vierziger bis siebziger Jahren in Heimen der Jugendfürsorge leben mussten, das radikal Böse angetan wurde, wenn man darunter Handlungen und Verhältnisse versteht, die mit Gewalt und Zwang die ihnen Unterworfenen an Leib und Seele existenziell schädigen. In der Heimerziehung wurden Kinder und Jugendliche nicht, wie der gesetzliche Auftrag von Beginn an lautete, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert und unterstützt, sondern nachhaltig an der Erreichung eines gelingenden Lebens be- und gehindert. Daran lässt der Abschlußbericht keinen Zweifel. |
|
weiter …
|
|
|
Moralität und Logik der Entschädigung |
|
|
|
|
Geschrieben von pethens
|
|
Dienstag, 21. Dezember 2010 |
|
Der Abschlußbericht zur Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren stellte fest, daß eine pauschale Entschädigung der Heimkinder "nur dann denkbar [ist], wenn auch eine pauschale Bewertung der damaligen Heimerziehung generell als Unrechtstatbestand vorliegen würde. Die Heimerziehung an sich müsste dabei als grundsätzliches Unrecht verstanden werden. Der Runde Tisch kommt in seiner Bewertung jedoch zu der Einschätzung, dass eine solche pauschale Qualifizierung der Heimerziehung als generelles Unrecht nicht angemessen und möglich ist." |
|
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21. Dezember 2010 )
|
|
weiter …
|
|
|
Geschrieben von pethens
|
|
Samstag, 18. Dezember 2010 |
|
Die aufgedeckten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche haben die Zahl der Kirchenaustritte stark ansteigen lassen. Kardinal Marx spricht von einem "Jahr der Buße".Besonders stark sei der Anstieg der Austritte auf dem Höhepunkt des Missbrauchskandals in den Monaten März bis Mai ausgefallen. Die katholische Kirche sucht weiterhin nach Wegen aus dem Missbrauchs-Sumpf. Auch der inzwischen etwas offenere Umgang mit Missbrauchsfällen in der Kirche konnte die Zahl der Austritte noch nicht bremsen. |
|
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 18. Dezember 2010 )
|
|
weiter …
|
|
|
Unrecht wird wahrgenommen |
|
|
|
|
Geschrieben von pethens
|
|
Samstag, 18. Dezember 2010 |
In einem weltgeschichtlichen Maßstab mögen 60 Jahre nur ein Wimpernschlag sein. Doch wer heute den Erlass V 644/51 des niedersächsischen Kultusministeriums liest, ist von dem Ungeist regelrecht schockiert, den das Dokument aus dem Jahr 1951 offenbart. Erlass V 644/51 legt fest, für welche "Vergehen" Kinder und Jugendliche mit welchen Vorrichtungen und Schlägen – seien es ein Rohstock oder Ohrfeigen – körperlich gezüchtigt und bestraft werden durften. Selbst das Körperteil, an dem die Kinder und Jugendlichen Schmerzen empfinden sollten – das nannten die Bürokraten seinerzeit "Erziehungsflächen" –, listet der Erlass auf. Dass dieser 60 Jahre später jeden Menschen schlicht entsetzt, zeigt, wie viel sich in wenigen Jahren zum Guten verändert hat. |
|
weiter …
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 56 - 66 von 234 |