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Geschrieben von pethens
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Freitag, 6. Februar 2009 |
Berlin, 6. Februar 2009 - Vor zwanzig Jahren versuchte der 20-jährige Chris Gueffroy gemeinsam mit einem Freund, dem SED-Regime zu entkommen und nach West-Berlin zu fliehen. Kurz vor ihrem Ziel wurden die beiden jungen Männer entdeckt und von DDR-Grenzpolizisten beschossen. Zehn Kugeln trafen Chris Gueffroy. Diese grausame Tat zeigt einmal mehr, wie menschenverachtend das Unrechtsregime der SED gewesen ist.
Wir gedenken heute aller Menschen in der ehemaligen DDR, die ihren Wunsch nach Freiheit mit dem Leben bezahlt haben. Diese schrecklichen Verbrechen des SED-Regimes dürfen niemals in Vergessenheit geraten. Die Unkenntnis darüber und die Verklärung der DDR sind insbesondere bei jungen Menschen besorgniserregend. Daher muss die Auseinandersetzung mit der DDR und dem Scheitern des Sozialismus in den Schulen und Hochschulen besser verankert werden. Wer heute noch die Existenz des Schießbefehls in Frage stellt und die SED-Diktatur verharmlost, verhöhnt die Opfer und ihre Angehörigen. Eine solche Haltung, die in den Reihen der Linkspartei immer noch vorhanden ist, ist unerträglich und unvereinbar mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. Februar 2009 )
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