Was macht ein Mr. Fetish Biker sonnabends, 13.06.2009 am Magnus-Hirschfeld-Ufer gegenüber dem Bundeskanzleramt?
Zuhören und spenden!
Und zwar dem Benefizkonzert, dass von canta:re und friends veranstaltet, mit dem LSVD und Elledorado e.V. ausgerichtet worden ist und für das Hirschfeld-Denkmal etwas einbringen sollte.
Magnus Hirschfeld (1868-1935), dem Sexualwissenschaftler und Vorreiter der Emanzipationsbewegung Homosexueller hätte so ein Platzkonzert gefallen, gab es solche doch zu seiner Zeit in Berlin häufig. Es waren ca. 300 Menschen dort und natürlich die zahlreichen PassantInnen. Das Konzert war so gut, dass man hofft, noch öfter solche hören zu können. Doch sollte das nicht die Spendenbereitschaft lähmen.
Infos: http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de.
So eine Veranstaltung nehme ich genauso wahr wie eine Diskussion des Positivenplenums mit allen im Berliner Senat vertretenden Parteien. Dort war ich von Kirche PositHIV aus, bei der ich mich ehrenamtlich engagiere. Das zeigt die Vielfältigkeit des Mensch- und Schwulseins.
Natürlich soll neben Kultur und Politik das Motorradfahren privat und mit dem BOG Berlin sowie das Lesbisch-schwule Stadtfest Berlin und der CSD nicht zu kurz kommen.
Ich zeige überall Flagge! Das ist notwendig, gab es doch kürzlich Übergriffe von Eisdielen- und Lokalbesitzern in Berlin Kreuzberg und Schöneberg (www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Kreuzberg;art126,2817546). Wo mit dem Argument "meine Kunden wollen keine sich küssenden gleichgeschlechtlichen Paare" diskriminiert wird, müssen wir präsent sein und uns zeigen.
Das gilt für uns Schwule wie für uns Fetischkerle. Daher seid offen, zeigt euch und werbt für Akzeptanz und Respekt. Einen schönen Sommer mit vielen tollen zwischenmenschlichen Kontakten wünscht euch