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"Der Mensch in der Kugel" |
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Geschrieben von pethens
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Dienstag, 3. November 2009 |
Im Vorfeld des diesjährigen Welt-Aids-Tages hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) heute in Köln die neue Roadshow "Der Mensch in der Kugel" gestartet. Dabei läuft ein Mensch in einer übergroßen, durchsichtigen Kugel über öffentliche Plätze und durch Fußgängerzonen und demonstriert auf diese Weise die soziale Isolation von Menschen mit HIV/Aids. Mit der Aktion will die BZgA zur Solidarität mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen aufrufen.
"Noch immer werden Menschen mit HIV und Aids gesellschaftlich ausgegrenzt", erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Mit unserer neuen Aktion wollen wir die Vorurteile bekämpfen, mit denen HIV/Aids-Betroffene auch in Deutschland konfrontiert werden und uns dafür einsetzen, dass Menschen mit HIV/Aids offen und selbstbewusst leben können."
Während der Aktion "Der Mensch in der Kugel" verteilen in den jeweiligen Städten nationale und lokale Botschafterinnen und Botschafter des Welt-Aids-Tags sowie die örtlichen Aids-Hilfen Informationsmaterialien und Rote Schleifen. "Dass sich viele Menschen solidarisch zeigen, ist für die Entstigmatisierung von HIV-Positiven in unserer Gesellschaft besonders wichtig", sagt Sylvia Urban, Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe. "Deshalb sind wir auch bei der Aktion ,Der Mensch in der Kugel' mit der jeweils örtlichen Aidshilfe dabei, informieren über unsere Arbeit und die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich in Aidshilfe zu engagieren."
Auch die Deutsche Aids-Stiftung setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen von HIV-infizierten und aidskranken Menschen zu verbessern. "Aids wird immer noch stärker tabuisiert als andere Krankheiten", weiß der Geschäftsführende Vorstand Dr. Ulrich Heide. "Deshalb sind öffentlichkeitswirksame Maßnahmen wie die Roadshow so wichtig, wenn es darum geht Diskriminierung und Stigmatisierung von Betroffenen zu bekämpfen. Darüber hinaus benötigen viele bedürftige HIV-positive Menschen auch unsere materielle Hilfe." |