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Geschrieben von pethens
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Donnerstag, 3. Dezember 2009 |
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Die Smash Homophobia Demonstration gegen einen Reggeasänger aus Jamaika am 26.11.2009 in Berlin war schon im Vorfeld gelungen. In den Texten äußerte sich der Sänger homophob. Das Kesselhaus in der Kulturbrauerei wollte zwar einen Vertrag unterschrieben wissen, in dem der Sänger erklären sollte, auf Songs mit diesen Inhalten zu verzichten. Doch ist das nur ein fauler Kompromiss, geht es doch um die Einstellung des Sängers, die er wohl nicht ändert, wenn er mal auf die Darbietung einiger Songs verzichtet.
Auch das dubiose Entgegenkommen, kostenfreie Eintritte für die Kritiker des Sängers auszugeben, ist verfehlte Politik. Zu dem Konzert kam es nicht, aber eben nicht, weil der Veranstalter dieses so plante, sondern weil der Sänger selbst sich keine Vorschriften bezüglich seines Repertoires machen lassen wollte und dieses selbst absagte. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Prenzlauer-Berg-Sizzla-Neukoelln Diese Aktion ist ein kleiner Erfolg. Der Sänger hat seine Meinung nicht geändert, doch die Sensibilität der Veranstalter wurde geschärft. Ein umsatzfreier Abend ist das Lehrgeld. Auch sollte man versuchen, die Kultureinrichtung als Sponsor für die Community zu gewinnen. Diese Einrichtung hat etwas gut zu machen…. Doch für mich war der Erfolg innerhalb der Community wichtiger. Die Texte gingen nur gegen Schwule, doch waren ebenso Lesben dort. Auf dem Weg zur Demo sah ich in der U-Bahn auch transgender Sexarbeiterinnen, die sich solidarisierten. So wie auch ich mit Schwestern des Ordens der Perpetuellen Indulgenz bei einer Demonstration war, da transgender Sexarbeiterinnen bei der Arbeit niedergestochen wurden und ins Krankenhaus mussten. Dieses Zusammenstehen gelingt immer wieder und sollte Vorbild sein für die gesamte Community. Auf eine gute Zusammenarbeit in einer geeinten Community 2010.
Euer Magnus (MFB-09)
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Dezember 2009 )
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