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Ungesühnter Mißbrauch in Österreich |
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Geschrieben von pethens
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Donnerstag, 21. Januar 2010 |
Seit Jahren schwelt ein Missbrauchverfahren in Österreich und das Ende ist nicht absehbar. Der Vorwurf steht im Raum, dass der damals 12jährige Manuel Nowatschek 1992 in einer privaten katholischen Schuleinrichtung von mehreren Personen sexuell missbraucht wurde.
Anzeige wurde erstattet, doch scheint die zuständige Staatsanwaltschaft die Sache nicht ernst zu nehmen. Sie geht von mangelnden Beweisen aus und unterlässt offenbar die notwendigen Schritte der Beweissicherung. Nachdem die Staatsanwaltschaft den Fall nicht zur Anklage bringt, wird das Verfahren wegen nicht
Einreichung der Klageschrift eingestellt. Manuel Nowatschek und seine Eltern verstehen die Welt nicht mehr. Die Glaubwürdigkeit von Manuel Nowatschek wird durch Gutachten gestützt; ärztliche Gutachten bestätigen "Analeinrisse". Nach Aussagen mit dem Fall befasster Personen geht man mit den Beschuldigten schonungsvoll um. Das mag seinen Grund haben, denn bei ihnen handelt es sich um Angehörige der katholischen Schulbrüder.
Ein Urteil steht bis heute aus, eine Verhandlung zur Sache hat es nicht gegeben. Was die Staatsanwaltschaft in Österreich getan hat, riecht stark nach Strafvereitlung im Amt. Weshalb, so ist zu fragen, lässt man nicht ein Gericht in der Sache entscheiden. Wer, wenn nicht ein Gericht, ist dazu berufen, die Frage von Schuld und Unschuld zu beantworten?
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Januar 2010 )
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