Es ist nie zu spät, über sexuellen Missbrauch zu sprechen.
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Presse
“Ein Journalist hat nicht die Pflicht, geliebt zu werden, er hat die Pflicht, gelesen zu werden.”
(Sir Cecil King, britischer Verleger)
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Brief an den Bundespräsidenten
Geschrieben von pethens
Sonntag, 31. Januar 2010
Sehr geehrter Herr Bundespraesident Herr Koehler,
am 22.01. 2010 wurde der Zwischenbericht des Runden Tisch (RT) vorgestellt und veroeffentlicht. Es ist erschreckend, wie dieser RT, offiziell beauftragt die Vorgaenge in der Heimerziehung aufzuarbeiten, den Betroffenen Gerechtigkeit zukommen zu lassen, die Gefuehle und Interessen ehemaliger Heimkinder mit Fuessen tritt. Die Vorstellung des Zwischenberichtes kam einem Schmierentheater gleich.
Wenngleich ich nur fuer mich spreche, so glaube ich, das Tausende Andere ebenso empfanden. Waehrend der ganzen Vorstellung glaubte ich die ganzen Demuetigungen und Schlaege der Vergangenheit wieder zu erhalten. Nicht nocheinmal moechte ich alles Revue passieren lassen, was dort vor sich ging. Kopiere Ihnen dager der Einfachheitalber einen Brief an verschiedene Adressaten im NRW Landtag.
Darueber hinaus bitte ich Sie um Hilfestellung bzw. um einen Ansprechpartner, der mir in vielfaeltigen Problemsrellungen zur Seite stehen kann. Die Beratungsstelle des RT hat mich leider, nach vergeblichem Warten
auf versprochene Rueckrufe, mehrmaliger erneuter Kontaktversuche duerftig abgespeisst. Nach all dem Erlebten, was auch fuer meine Ehefrau gilt, den "Don Quichotte" gleichen Kampf, das Leben in unserer Gesellschaft zu meistern, sind wir letztendlich wie auf de Flucht mit 4 Kindern ausgewandert. Belastet durch schwere Krankheit sind wir zurueck gekehrt zu unseren Wurzeln um Frieden zu finden. Leider sind wir ueberfordert. Unsere Kraft brauchen wir vollstaendig, unseren Kindern eine Zuhause, eine Zukunft zu gestalten, den Glauben an sich, Ihre Eltern und die Gesellschaft zu entwickeln und zu erhaltem. Da fehlt mal wieder Raum, Kraft und Uebersicht fuer uns selbst den Weg zu finden. -Hilfe -
Ich denke, das Thema Heimerziehung in der Verganenheit, mit allen Facetten von seelischer und koerperlicher Gewalt und Misshandlung ist zu ernst, als das es zwischen den Muehlsteinen der Verantwortlichen, die heute als Aufklaerer wie damals als Verantwortliche entscheiden sollen, ob Sie gefehlt, ob Sie unrecht getan haben. Es waere schoen, wenn Sie sich die Vorstellung einmal persoenlich anschauen wuerden. Hier ein Link dazu:
Die Bundesministerinnen stellen den Abschlußbericht der Bundesregierung zum sexuellen Missbrauch vor.
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TopTV Sendung vom 25.10.2011
Frau Dr. Christine Bergmann beendet Amtszeit als Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs und bilanziert die Ergebnisse ihrer Arbeit und informiert über die Zukunft der Anlaufstelle
Interview mit Frau Dr. Bergmann, Prof. Fegert, Michael Ermisch, und Kathrin Radke