Es ist nie zu spät, über sexuellen Missbrauch zu sprechen.
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Recht auf individuelle Förderung
Geschrieben von pethens
Mittwoch, 3. Februar 2010
Kinder haben ein Recht auf individuelle Förderung! Dies sagte Frau Katja Dörner, Kinder- und Familienpolitische Sprecherin, anlässlich der Veröffentlichung der Sonderauswertung des Länderreports Frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann-Stiftung.
Wirklich überraschend sind die Zahlen nicht. Seit langem wird gefordert eine Qualitätsoffensive für Betreuungsangebote im frühkindlichen Bereich. In diesen frühen Jahren werden die Weichen für das spätere Leben der Kinder gestellt. Mit einer besseren Personalausstattung, kleineren Gruppen und einem höheren Ausbildungsniveau des Personals steigt die Qualität der individuellen kindbezogenen Förderung. Bundesweit brauchen wir einen einheitlichen Betreuungsstandard. Dazu gehören auch ein besserer Betreuungsschlüssel und eine angemessene Bezahlung des Personals. Mittelfristig sollte pro Kindergruppe eine Fachkraft mit Hochschulabschluss tätig sein. Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind.
Die Verantwortlichen sollen endlich dafür Sorge tragen, dass es genug ausgebildetes Personal gibt und sich der bereits bestehende Fachkräftemangel nicht verschärft. Insbesondere vor dem Hintergrund des Ausbaus der Kinderbetreuung für unter 3-Jährige muss jetzt gehandelt werden.
Die Bundesministerinnen stellen den Abschlußbericht der Bundesregierung zum sexuellen Missbrauch vor.
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TopTV Sendung vom 25.10.2011
Frau Dr. Christine Bergmann beendet Amtszeit als Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs und bilanziert die Ergebnisse ihrer Arbeit und informiert über die Zukunft der Anlaufstelle
Interview mit Frau Dr. Bergmann, Prof. Fegert, Michael Ermisch, und Kathrin Radke