Es ist nie zu spät, über sexuellen Missbrauch zu sprechen.
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(Sir Cecil King, britischer Verleger)
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Genitalverstümmelung
Geschrieben von pethens
Freitag, 5. Februar 2010
Am 6. Febraur 2010 ist der Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung. Genitalverstümmelung ist eine schwere Verletzung der Menschenrechte. Allein in Deutschland sind etwa 30.000 Frauen und Mädchen davon betroffen oder bedroht. Die Bundesregierung ist hier bisher untätig geblieben. Der Staat muss die Frauen und Mädchen vor diesem schwerwiegenden Eingriff schützen.
Neben Aufklärungsarbeit gehört dazu auch eine unmissverständliche Strafdrohung – aber kein populistischer Schnellschuss, wie ihn die Länder Baden-Württemberg und Hessen kürzlich in den Bundesrat eingebracht haben.
Genitalverstümmelung sollte ausdrücklich als schwere Körperverletzung in das Strafgesetzbuch aufgenommen werden. Ein eigenständiger Straftatbestand ist dagegen nicht erforderlich. Einen konstruktiven Ansatz bietet der Gruppenantrag, den gemeinsam viele Bundestagsabgeordneten der FDP im Jahr 2009 eingebracht haben.
Bedrohte Frauen und Mädchen müssen nicht nur im Inland vor Verstümmelung ihrer Genitalien geschützt werden. Der Schutz ist auch bei Aufenthalten im Heimatland geboten. Der strafrechtliche Schutz sollte daher auf Auslandstaten ausgedehnt werden, wenn das Opfer zur Tatzeit seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland hat.
Gemeinsame Erklärung von:
Monika Lazar, Sprecherin für Frauenpolitik
Jerzy Montag, Sprecher für Rechtspolitik
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. Februar 2010 )
Die Bundesministerinnen stellen den Abschlußbericht der Bundesregierung zum sexuellen Missbrauch vor.
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TopTV Sendung vom 25.10.2011
Frau Dr. Christine Bergmann beendet Amtszeit als Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs und bilanziert die Ergebnisse ihrer Arbeit und informiert über die Zukunft der Anlaufstelle
Interview mit Frau Dr. Bergmann, Prof. Fegert, Michael Ermisch, und Kathrin Radke