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Geschrieben von Weldbild
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Mittwoch, 3. März 2010 |
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Eine Kindheit im Heim ein Leben zwischen Leid, Angst und Hoffnung im Nachkriegsdeutschland. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, wächst die kleine Marianne mit ihren beiden Brüdern bei ihrer Schwester Lilo auf. Doch Lilo ist völig überfordert und misshandelt die Geschwister. Marianne flieht in Angst zu ihrem Vater. Und auch dort findet sie keinen Trost denn der Vater bringt sie in ein Heim. Hier beginnt für Marianne eine Zeit des Leids, der Demütigung und der Angst. Für kleinste Vergehen wird sie geschlagen und eingesperrt. Und die Heimleiter bringen den Kindern nichts anderes als Kälte, Strenge und Gleichgültigkeit entgegen.
Marianne Döring schildert in diesem Buch auf eindringliche Weise ihre Kindheit im Heim. Im Oktober 2008 hörte Marianne Döring zufällig vom Aufruf der hannoverschen Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, die ehemalige Heimkinder aus den Jahren 1950/60 bat, sich bei ihr zu melden. Nach einigem Überlegen entschloss sich Marianne Döring, mit der Geschichte ihrer eigenen Heim-Kindheit in der Nachkriegszeit an die Öffentlichkeit zu gehen. Zu ihrem Buch "Winter im Herzen" schrieb Dr. Margot Käßmann das Vorwort: (Auszug) "Schlimmes Leid und Unrecht bestimmte die Erziehungsmethoden der 50er und 60er-Jahre nicht nur in den Heimen, sondern auch in der Familie, wie das Buch "Winter im Herzen" von Marianne Döring zeigt. Mein Respekt gilt allen, die so offen darüber sprechen wie Marianne Döring, um sich den Schrecken der Vergangenheit zu stellen. Wir müssen die Betroffenen ernst nehmen." Leseprobe: http://www.weltbild.de/1/pprod.read/page.html?h=c8d339e8a6&lm=20100301090719&trbid=401060&b=4866539 Bezugsquelle: Weltbild, 332 Seiten, teilweise Schwarz-Weiß-Abbildungen www.weltdbild.de |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 3. März 2010 )
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