Es ist nie zu spät, über sexuellen Missbrauch zu sprechen.
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(Sir Cecil King, britischer Verleger)
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Sorge gilt Missbrauchsopfern
Geschrieben von pethens
Mittwoch, 3. März 2010
Der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser hat die
Entschlossenheit der Kirche zur vollständigen Aufklärung von Missbrauchsfällen
in der Kirche bekräftigt. Sowohl im kirchlichen als auch im
zivilen Bereich müsse man dafür Sorge tragen, dass Opfern Recht geschehe, sagte
Kothgasser am Dienstagabend in seiner Predigt beim gemeinsamen Gottesdienst der
Bischöfe zu ihrer Frühjahrsvollversammlung in St. Pölten. Der Salzburger
Erzbischof warnte vor Pauschal-Verurteilungen. Gleichzeitig müsse man konkrete
Vorwürfe "ohne ungerechte Nachsicht" untersuchen, stellte Kothgasser
klar.
"Es gibt vieles zu heilen. Die Wunden
sind zahlreich! Die Wunden der Kinder, die Wunden der Missbrauchten, die Wunden
der Opfer. Ihnen gilt unsere erste und ungeteilte Sorge", hob Kothgasser hervor.
Es müsse alles getan werden, "damit ihre Wunden heilen können". Der biblische
Auftrag, für Recht zu sorgen und den Unterdrückten zu helfen, erfordere
"Gerechtigkeit und Wahrheit", so der Salzburger Erzbischof. Es sei darüber
hinaus "viel zu tun, dass Verwundungen erst gar nicht
entstehen".
Gleichzeitig müsse man auch die Täter im
Auge behalten: Manche bräuchten "Hilfe zur Einsicht in ihre Schuld" und
"Unterstützung, den falschen Weg zu verlassen und Buße zu
tun"
Die Bundesministerinnen stellen den Abschlußbericht der Bundesregierung zum sexuellen Missbrauch vor.
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TopTV Sendung vom 25.10.2011
Frau Dr. Christine Bergmann beendet Amtszeit als Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs und bilanziert die Ergebnisse ihrer Arbeit und informiert über die Zukunft der Anlaufstelle
Interview mit Frau Dr. Bergmann, Prof. Fegert, Michael Ermisch, und Kathrin Radke