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Sorge gilt Missbrauchsopfern |
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Geschrieben von pethens
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Mittwoch, 3. März 2010 |
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Der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser hat die
Entschlossenheit der Kirche zur vollständigen Aufklärung von Missbrauchsfällen
in der Kirche bekräftigt. Sowohl im kirchlichen als auch im
zivilen Bereich müsse man dafür Sorge tragen, dass Opfern Recht geschehe, sagte
Kothgasser am Dienstagabend in seiner Predigt beim gemeinsamen Gottesdienst der
Bischöfe zu ihrer Frühjahrsvollversammlung in St. Pölten. Der Salzburger
Erzbischof warnte vor Pauschal-Verurteilungen. Gleichzeitig müsse man konkrete
Vorwürfe "ohne ungerechte Nachsicht" untersuchen, stellte Kothgasser
klar.
"Es gibt vieles zu heilen. Die Wunden
sind zahlreich! Die Wunden der Kinder, die Wunden der Missbrauchten, die Wunden
der Opfer. Ihnen gilt unsere erste und ungeteilte Sorge", hob Kothgasser hervor.
Es müsse alles getan werden, "damit ihre Wunden heilen können". Der biblische
Auftrag, für Recht zu sorgen und den Unterdrückten zu helfen, erfordere
"Gerechtigkeit und Wahrheit", so der Salzburger Erzbischof. Es sei darüber
hinaus "viel zu tun, dass Verwundungen erst gar nicht
entstehen".
Gleichzeitig müsse man auch die Täter im
Auge behalten: Manche bräuchten "Hilfe zur Einsicht in ihre Schuld" und
"Unterstützung, den falschen Weg zu verlassen und Buße zu
tun"
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 9. März 2010 )
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