Startseite Nachrichten Kinder@Heim (D) Popsängerin gegen sexuellen Mißbrauch
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Popsängerin gegen sexuellen Mißbrauch |
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Geschrieben von pethens
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Mittwoch, 10. März 2010 |
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Die irische Sängerin Sinéad O'Connor zerriß 1992 während einer Veranstaltung im Fernsehen ein Bild Papst Johannes Pauls II. und ersetzte entscheidende Stellen eines Songs gegen den Krieg durch die Worte "child abuse". Durch die Vereinigten Staaten raste damals ein Sturm der Entrüstung über den sexuellen Mißbrauch an Kindern durch Priester und wie die Bischöfe mit diesen Fällen umgingen.
Die katholische Kirche in den Vereinigen Staaten geriet in ihre tiefste Krise und wird noch Jahre brauchen, bis sie sich von diesem Image-Verlust erholt haben wird. Sinéad O'Connor fand jedoch nicht nur Zustimmung, sondern auch heftige Anfeindungen. Einige Jahre später erfolgte eine Entschuldigung dem Papst gegenüber. Doch das Thema läßt sie nicht los. Verstehbar ist das, weil sie selbst Mißbrauchsopfer ist. Denis Brennan, Bischof von Ferns in Irland, steht vor dem Problem, die hohen Wiedergutmachungssummen an Opfer sexuellen Mißbrauchs durch Geistliche seines Bistums zahlen zu müssen. Das Bistum steht vor dem Bankrott. In dieser Situation bat der Bischof die Gläubigen seines Bistums um finanzielle Unterstützung. Diesen Spendenaufruf bezeichnete Sinéad O'Connor als "böse" und als einen "unglaublichen und dummen" Versuch, "gute Katholiken" zu manipulieren.
"Wenn Christus hier wäre, würde er den Vatikan niederbrennen und ich würde ihm dabei helfen", so die Sängerin. Was für ein Schmerz und welche Wut muß in Mißbrauchsopfern stecken, wenn sie sich zu solchen Aussagen hinreißen lassen. Dies sollten die Bischöfe in Deutschland mitbedenken, wenn sie sich in ihrem Verhalten Mißbrauchsopfern gegenüber festlegen. |
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