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Schwulenfeindlicher Gewalttat |
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Geschrieben von pethens
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Montag, 14. Juni 2010 |
„In der Nacht vom 12. Juni 2010 wurde ein homosexuelles Paar in der Puschkinstraße in Treptow von drei Unbekannten angegriffen und teilweise schwer verletzt. Nachdem das Paar im Zuge eines Streites zunächst auf Grund ihrer sexuellen Orientierung beleidigt wurde, schlug man einem der Männer mit der Faust ins Gesicht und versetzte dem anderen einen Stoß mit dem Kopf. Einem der Männer wurde zudem mit einem Messer in den Rücken gestochen. Es gilt nun Flagge zu zeigen und sich solidarisch mit den Opfern von Gewalt zu zeigen. People of Colour, Menschen nicht deutscher Herkunft, Lesben, Schwule, bi-, trans- und intersexuelle Menschen, Menschen mit Handicap und ‚Linke’ sind häufig Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt.
In Berlin häufen sich die Gewalttaten gegenüber LesBiSchwulen sowie trans- und interesexuellen Menschen. Solche Gewalttaten dürfen nicht hingenommen werden - nirgendwo!“ Aus diesem Anlaß rufen Alexander Freier (AG-Queer und Mitglied der BVV Treptow-Köpenick) und Oliver Igel (Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV) zu einer Demonstration am Mittwoch, dem 16. Juni um 17:00 Uhr vor dem Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin auf.
Ausstellungseröffnung „Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt“ & Hissen der Regenbogenfahne vor dem Rathaus Köpenick:
„Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt“ ist das Thema der Ausstellung, die in der 1. Etage des Rathauses Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin am Freitag, dem 18. Juni um 17 Uhr eröffnet wird. Im Anschluss wird Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler vor dem Rathaus aus Anlass des Christopher Street Day die Regenbogenfahne hissen. Die Ausstellung läuft bis Sonntag, dem 4. Juli. Öffnungszeit: werktags 9-18, am Wochenende jeweils 10-16 Uhr. Die Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt haben regionalen Bezug. Dokumentiert sind dort auch drei Vorfälle aus Köpenick. |
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